ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit

Wer wird gefördert?

Gefördert werden mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe mit einem Gruppenumsatz von maximal 500 Mio. €, die seit mindestens zwei Jahren am markt aktiv sind.

Was wird gefördert?

Das Förderprogramm unterstützt allgemeine Innovations- und Digitalisierungsvorhaben.
Exemplarisch zu nennen sind hierbei
  • die Entwicklung oder Verbesserung von Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen,
  • die Vernetzung von ERP- und Produktions­systemen für die Produktion von Morgen,
  • die Entwicklung und Implemen­tierung eines IT- und/oder Daten­sicherheits­konzepts, um Unternehmens­daten erfolgreich zu schützen und Cyber-Attacken abzuwehren oder
  • Digitale Plattformen, Apps und digitale Vetriebs­kanäle zum Aufbau digitaler Plattform­konzepte und des elektronischen Handels.
Die vollständige Auflistung finden Sie in der Anlage zum Merkblatt zum ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit.
Gefördert werden die Kosten für das FuE-Projekt. Zu den förderfähigen Kosten zählen sämtliche Investitionen und Betriebsmittel.
Der für eine Förderung erforderliche Innovationsgrad ist hierbei im Vergleich zu Zuschussförderungen geringer, insbesondere muss bei Innovationsvorheben in der Regel lediglich Neuheit für das antragstellende Unternehmen (nicht z.B. gegenüber dem Stand der Technik) bzw. bei Digitalisierungsvorhaben lediglich ein Digitalisierungsfortschritt für das antragstellende Unternehmen gegeben sein.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt in Form eines zinsverbilligten Darlehens. Auf Wunsch ist eine 70-prozentige Haftungsfreistellung des Finanzierungspartners möglich. Der Finanzierungsrahmen beträgt seit 01.07.2021 maximal 25 Mio. € pro Vorhaben. Es sind jedoch mehrere Vorhaben pro Antrag möglich.

Wie sind die Konditionen?

Die Zinssätze für die Fremdkapitaltranche starten seit 01.07.2021 bei 0,01 % effektiv. Die Laufzeit des geförderten Fremkapitaldarlehens kann zwischen fünf und zehn Jahren betragen. Die aktuellen Zinssätze der KfW aufgeschlüsselt nach Preisklassen können Sie online auf der  Website der KfW einsehen.

Wo stellt man den Antrag?

Das Antragsverfahren wird von der Hausbank abgewickelt. Förderanträge sind deshalb direkt bei der Hausbank zu stellen. Die Hausbank leitet den Antrag dann gegebenenfalls an die KfW weiter. Das Unternehmen muss bei der Antragstellung eine Projektbeschreibung mit einreichen. In der Projektbeschreibung muss der innovative Charakter des Vorhabens deutlich werden.

Wann stellt man den Antrag?

Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden.

Wo bekommt man weitere Informationen und Unterstützung?

  • IHK-Innovationsberatung: Die IHK Südlicher Oberrhein unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen bei der Auswahl eines geeigneten Förderprogramms und bei der Antragstellung.
  • Weiterführende Informationen finden Sie online auf der Website der KfW.
Wenn Sie kleinere Entwicklungsprojekte planen, könnten für Sie die Innovationsgutscheine des Landes in Frage kommen. Mehr dazu finden Sie hier.
Größere Innovationsprojekte und Innovationsvorhaben bezuschusst das Invest BW-Programm des Landes mit bis zu 5 Mio. Euro. Interesse? Dann lesen Sie hier.
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Größere grundlagenorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden vom Bund mit dem KMU-innovativ bezuschusst. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Ihre Aktivitäten im Bereich Patente und Normung unterstützt das WIPANO-Programm des Bundes. Lesen Sie bitte hier weiter. Förderungen für die Anmeldung von Schutzrechten bekommen Sie auch über das Amt der Euopäischen Kommission für geistiges Eigentum (EUIPO). Mehr dazu finden Sie hier.
Neben Zuschüssen und Finanzierungsprogrammen können Sie Ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auch steuerlich fördern lassen. Wie, steht hier.
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Beim “Digital Jetzt”-Programm des Bundes bekommen Sie ebenfalls Zuschüsse für Ihre Digitalisierungsaktivitäten. Mehr dazu steht hier.
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